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G1+-Riss-Messlehre - Messung eines Rissverlaufes auf einer Ebene mit 'digitalen' Ablesung
Hergestellt in Frankreich

Inhalt der detaillierten Dokumentation


> Detaillierte Beschreibung der-Riss-Messlehren vom Typ G1+

Die G1+ Riss-Resslehre ist, wie die anderen Riss-Messlehren der Produktfamilie G1, für die Beobachtung und Nachverfolgung von Rissbewegungen mit parallelen Rändern geeignet, die auf einer einzigen Ebene fortschreiten.

Sie ist weiß, der Korpus der Riss-Messlehre besteht aus extrudiertem PVC und die Ausziehplatte aus Lexan.
  • Zugkraft etwa 25g.
  • Platinenstärke = 0,7 mm
  • Stärke der Ausziehplatte = 0,5 mm


Sie ist witterungsbeständig.

Die Befestigung erfolgt durch doppelseitiges, selbsthaftendes Klebeband.
Die G1+ Riss-Messlehren sind zudem mit 2 Löchern von 4mm Durchmesser versehen, welche die mechanische Befestigung mittels Schlagdübel auf unregelmäßigen Untergründen erleichtern, auf denen eine Befestigung mit Klebeband oder Verklebung nicht möglich ist.

Die bedeutende Innovation der G1+ Riss-Messlehre beruht auf der „digitalen“ Ablesung der Zehntel-Millimeter: Jede Bewegung der Ausziehplatte um 1/10 mm zieht die gleichzeitige Verdunkelung einer Reihe von 6 weißen Öffnungen nach sich, die sich auf der gleichen Ausziehplatte befinden. Jede Reihe ist einer Zahl (von 0 bis 9) zugeordnet und die Zahl der verdunkelten Reihe entspricht der Zahl der Zehntel.

> Ablesebeispiele

Ablesung der G1+ Riss-Messlehre am 12.09.2011

Die Markierung des Nonius befindet sich zwischen den Einteilungen 34 und 35 der Messskala.

a) Ablesen der Millimeter

Die Anzahl der mm entspricht der Einteilung links von der Markierung des Nonius:

34 im konkreten Fall

b) Ablesen der Dezimalzahl

Machen Sie die Reihe oder die Reihen der verdunkelten Öffnungen ausfindig.
Im konkreten Beispiel sind es die Reihen 1 und 2, die schwarz gefärbt sind. Das bedeutet, dass die Markierung des Nonius sich auf halber Distanz zwischen dem ersten und zweiten Zehntel befindet.

Man liest somit weder 34,10 mm, noch 34,20 mm, sondern 34,15 mm ab.


Ablesung der selben G1+ Riss-Messlehre am 14.12.2011

Die Markierung des Nonius befindet sich zwischen den Einteilungen 34 und 35 der Messskala.

a) Ablesen der Millimeter

Die Anzahl der mm entspricht der Einteilung links von der Markierung des Nonius:

34 im konkreten Fall

b) Ablesen der Dezimalzahl

Machen Sie die Reihe oder die Reihen der verdunkelten bzw. schwarz gefärbten Öffnungen ausfindig.

Im konkreten Beispiel ist lediglich die Reihe 7 schwarz gefärbt. Das bedeutet, dass sich die Markierung des Nonius exakt auf dem siebten Zehntel befindet.


Man liest somit 34,70 mm ab.


So kann man, indem man die Differenz zwischen den 2 Ablesungen ermittelt, bestimmen, dass sich der Riss in etwas mehr als 3 Monaten um 0,55 mm vergrößert hat.

Der Nonius, den man oben auf der Ausziehplatte findet, ermöglicht es notfalls, diese Ergebnisse zu bestätigen (für das Ablesen des Nonius schauen Sie bitte auf dem Produktblatt der G1-Riss-Messlehre nach). Allerdings bedarf es dazu einer Messlupe, um das Ergebnis des Beispiels mit 34,15 ablesen zu können.

Neben der präzisen Messung auf 1/20 mm, sowie der einfachen und komfortablen Ablesung, bietet die G1+ Rissmesslehre zudem:
  • die Möglichkeit, Bewegungen bis zu einer Amplitude von 30 mm zu messen
  • und macht die Suche eines Nullpunktes beim Anbringen überflüssig: Die Markierung des Nonius muss nicht mit einem Strich der Messskala deckungsgleich sein, was sich bei einem solchen Präzisionsgrad oft als eine sehr schwierige Aufgabe erweist. Es genügt die Riss-Messlehre anzubringen und das Ergebnis abzulesen, so wie es erscheint.
  • ein ausreichend weiches Material, um sich anzupassen und der Bewegung der ungleichmäßigen, konvexen oder konkaven Oberflächen zu folgen
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